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GAY BUENOS AIRES
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ARGENTINIEN: Der Boom des Gay Tourismus in Buenos Aires
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-Marcela Valente- |
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BUENOS AIRES, 25. Januar (IPS) – Die Legalisierung der Verbindung gleichgeschlechtlicher Paare in Buenos Aires hat dazu beigetragen aus Argentinien das Hauptziel der gay und lesbischen Besucher in Lateinamerika zu machen und damit Río de Janeiro und Sao Paulo, Brasilien, die vorherigen Favoriten, überrundet.
"In der Vergangenheit wählte der gay-lesbische Fremdenverkehr Brasilien als Hauptziel und die Besucher machten einen Wochenendabstecher nach Buenos Aires. Jetzt ist der Trend genau das Gegenteil, sagt Carlos Meliá, Inhaber und Leiter von Pide Travel, dem einzigen ausschliesslich von Gays geleiteten Reisebüro und diesem Publikum auch fast ausschliesslich gewidmet.
Es gibt vielfache Gründe für diesen Wechsel. Laut einigen Fachleuten der Fremdenverkehrsbranche hatten viele Reisende es “einfach satt” immer nach Brasilien zu reisen und haben in Buenos Aires eine freundliche (friendly) Stadt gefunden, mit einem reichhaltigen Angebot an kulturellen Veranstaltungen und anderem Zeitvertreib, bei gleichzeitig ausgesprochen günstigen Preisen, als Folge der Abwertung der argentinischen Währung.
"Es ist wie eine europäische Stadt, aber mit lateinischem Charme" fasst Meliá es zusammen.
Die gay-lesbischen Besucher haben sich in einen sehr attraktiven Markt für die Fremdenverkehrsbranche verwandelt, seit sie in die Kategorie der “DINKs” -englisches Kürzel für “Doppeltes Einkommen, keine Kinder” fallen, ein Tatbestand, der sich gemeinhin in einer erhöhten Kaufkraft spiegelt. Die Besucher kommen hauptsächlich aus den U.S.A., Europa, Südafrika, Kanada und Australien.
"Es handelt sich um gutverdienende Paare, oft Akademiker, ohne Kinder, die einen grossen Teil ihres Einkommens für Freizeit und Körperpflege ausgeben. Meistens reisen sie mehrmals im Jahr und nicht unbedingt in der Hochsaison, da sie nicht von Schulferien abhängig sind, wie Elternpaare so oft” erklärt Meliá.
Da es keine offiziellen Statistiken gibt, hat die Legalisierung der Eheschliessung gleichgeschlechtlicher Paare, in Buenos Aires, im Juli 2003, eine regelrechten Boom im gay-lesbischen Tourismus ausgelöst.
Seit dieser Sektor ein solches “potentielles Wachstum” erlebt hat, sagt der Leiter von Pride Travel, “ist das Geschäft in unseren Büros 50 % pro Monat gewachsen” fügt er hinzu.
In Buenos Aires, der Hochburg des Tangos, hat der Tanzlehrer Augusto Balizano einen überwältigenden Zuspruch durch den Aufschwung des gay Tourismus zu verzeichnen, seit die Stadtverwaltung die “Ehe” gleichgeschlechtlicher Paare gestattet.
Ich erteile in Argentinien Tangotanzunterricht für gays seit sechs Jahren, aber im Jahr 2003 begann es mit der “milonga” (Tango Tanzloka) und sofort begann das Lokal sich mit Ausländern zu füllen“ erzählt er IPS.
Balizano sagt dass an jedem Mittwoch etwa 100 bis 200 Personen in die La Marshall kommen, einen Tanzsaal, den er und seine Teilhaber mieten, für ihre wöchentliche “milonga gay”.
"Einige ziehen vor nur zuzuschauen, Andere stehen auf und tanzen um etwas Erfahrung zu sammeln,” sagt er und bemerkt dazu, dass der Tango ursprïnglich nur von Männern getanzt wurde.
La Marshall ist kein ausgesprochenes gay Lokal und es gibt in Buenos Aires auch keine Salsaclubs, Discos, Cafes oder Restaurants, ausschliesslich für Gays und Lesben, sondern sie werden vom allgemeinen heterosexuellen Publikum besucht.
Derartige Lokale werden generell als "gay friendly", bezeichnet, zum Unterschied der nur gay, wie Meliá glaubt, “die Behandlung in Buenos Aires ist anders, es gibt hier keine Absonderung in sowas wie ein Gay Ghetto, wie man es in anderen Städten antrifft” fügt er hinzu.
Die Eigentümer von Geschäftslokalen im Stadteil San Telmo (Altstadt) bekannt durch seine Antiquitäten und Flohmärkte unter freiem Himmel, haben eine Ausflugsrundfahrt für gay und lesbische Besucher vorgeschlagen, aber keinen bestimmten Bezirk “ der Trend geht dahin eine Mischung zu befürworten und es gibt viele Orte in denen es als “in” gilt, schwule Kunden zu haben.," schmunzelt Meliá.
In Bezug auf Unterkunft, bezeichnet sich eine Anzahl von Hotels selbst als “gay friendly” und dieser Sektor ist in den letzten Jahren rapide gewachsen, hinzu kommen andere Anbieter exklusiv für gay und lesbische Besucher , wie z.B. die “Bed and Breakfast”.
Pauschalreisen für Schwule und Lesben nach Buenos Aires, beinhalten oft Tagesausflüge nach Colonia oder Montevideo in das Nachbarland Uruguay.
Im Gegensatz zu anderen Staaten, welche besondere Abteilungen der Tourismusbranche schaffen um diesem wachsenden Markt gerecht zu werden, gibt es in Argentinien nur “eine armselige Unterstützung,” durch das Nationale Sekretariat für Tourismus, bedauert Meliá.
“Die ganze Welt bemüht sich, das “rosa Geld” heranzuziehen, aber unsere Regierung hat bisher nichts dazu getan.” erklärt er.
Andererseits erhält der Sektor tatkräftige Unterstützung vom Unterstaatssekretariat für Tourismus der Stadt Buenos Aires.
Unter der Schirmherrschaft dieser Staatsstelle veröffentlicht Pride Travel eine kleine Broschüre, namens “La Ronda” mit Landkarten, Stadtplänen, Ausflugsorten und Coupons für Restaurants, Nachtclubs, “milongas” Kaufhäuser ,Konzerte und sonstige Dienstleistungen wie Massage- und Schönheitssalons.
April war der Monat zu Lancierung der monatlichen Zeitschrift Pride Travel Mag, .angekündigt “als erste Tourismus Zeitschrift Südamerikas”.
In Anerkennung dieses phänomenalen Wachstums, wurde Buenos Aires zum ersten Mal erwählt, Sitz des von der International Gay and Lesbian Travel Association (IGLTA). organisierten Symposiums zu sein, durchgeführt vom 24. bis 27. Februar.
Jedes Jahr vranstaltet die IGLTA eine Jahreszusammenkunft und 4 Symposien an verschiedenen Reisezielen der Welt. Jedes dieser Symposien wird von über 100 interessierter Vertretern von Reisebüros und einschlägigen spezialisierten Veröffentlichungen für den gay –lesbischen Markt, besucht. (ENDE 2005).
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Schwuler Tourist entdeckt Buenos Aires
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-Elliott Gotkine- ( Korrespondent der BBC in Argentinien ) |
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Der Schweiss rinnt einem Mann vom Gesicht auf einem sonnenheissen Marktplatz ...
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Buenos Aires ist z.Zt. relativ billig zu besuchen.
Eine junge Frau setzt die letzten Pinselstriche auf ihrer Flucht vor dem Sommer in der Stadt.
Horden von Kindern lachen in einem wunderbar grünen Park.
Das ist Buenos Aires, so schön, so elegant und so europäisch, dass die Stadt als “Paris von Südamerika” beschrieben wurde.".
Vor der Wirtschaftskrise in Argentinien, die im im Jahr 2001, zugeschlagen hat, war Buenos Aires wahrscheinlich die teuerste Stadt Südamerikas: US$ 1 = 1 Peso argentino.
Jetzt kostet jeder Dollar 3 Pesos, damit erleben die Besucher die erste Stadt mit Dritte Welt Preisen.
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Flottes Stadtviertel
Aber … obwohl der allgemeine Fremdenverkehr plötzlich blüht ist Buenos Aires jetzt, in sich selbst gefestigt, als ob sie plötzlich für eine besondere Gruppe von Besuchern bereit wäre.
San Telmo liegt gerade ausserhalb des Stadtzentrums.
Von jeher war San Telmo der Lieblingsort der Touristen, welcher Art auch immer, dank der liebenswürdigen Antiquare, der schicken Boutiquen und der altertümlichen gepflasterten Strassen.
Aber… der Stadteil hat sich auch schnell in das Zentrum der Explosion der Gay Geschäfte von Buenos Aires verwandelt.
"Nachfragen ergaben, es ist sehr gay-friendly und sehr angenehm ich möchte sagen, wir geniessen attraktive Männer und besuchen Gay Bars", -Gary, Tourist
Es ist nicht nur der erste Ort eines Hostels für Gays in Buenos Aires , ausserdem besteht das Vorhaben von amtlicher Seite, die ganze Stadt als “gay friendly” zu erklären.
Während wir den Schatten in dem höhlenartigen Flohmarkt geniessen, kommen wir in San Telmo up to date mit Gary und seinem Partner Chris.
Sie kommen aus der Umgebung von San Francisco - Geburtsort des Gay Pride – Miami und Río, auch andere Gay Reiiseziele hatten sie bereits besucht, suchten aber nach Etwas Neuem.
Gary meinte, Buenos Aires sei eine solche Stadt.
"Ich wollte nur hierher kommenwegen dem herrlichen Klima, der europäischen Atmosphere, dem Wechselkurs, und dadurch dass es innerhalb Amerikas liegt. Und dann als wir uns nach der Reise erkundigten, hörten wir, das es sehr gay freundlich ist, und sehr angenehm, ich meine, dass wir attraktive Männer kennengelernt und Gay Bars besucht haben. "
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Parade
Im November findet in Buenos Aires die “gay pride parade” die Tausende von Männern und Frauen anzieht.
Die Regenbogenfahne schwenkend, voller Lebenslust tanzend behersschen sie die Strassen der Stadt.
Wie oft hat die Katholische Kirche sich ändern müssen: Zu Anfang waren es nur einige, wenige Teilnehmer und viele verdeckten ihr Gesicht, aus Furcht vor den Repressalien.
Reisebüros und Tangobars verbreiten sich über die Stadt für die schwulen Gäste.
Heutzutage muss man nur das Gefängnis fürchten wegen verbalen Ueberschreitungen.
"Dieser Marsch verdient unseren tiefsten Abscheu” schreit ein Mann “ Es ist ein Marsch gegen die Natur”
Ansonsten wurde stillschweigend geduldet.
Buenos Aires ist jetzt eine der liberalsten Städte Amerikas.
Vor zwei Jahren wurde die “zivile Verbindung (EHE)“ zwischen Partnern des gleichen Geschlechts legalisiert.
Der neue Tourismus nach Lateinamerika hat die argentinische Hauptstadt einbezogen, die amtlichen Kreise sind überaus erfreut und bemüht, das rosa Ansehen der Stadt zu bestätigen.
“Wir sind nicht konservativ im herkömmlichen Stil”sagt Marcela Cuesta , Unterstaatssekretärin für Tourismus der Stadt Buenos Aires.
“wir sind ziemlich weltoffen als Gesellschaft, mit einer ausgeprägten Nachsicht und Toleranz gegenüber den Touristen. Das zeigen wir auch beständig und deshalb sind wir auch zur “gay friendly” Stadt erklärt worden.
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Einkommen
Sie sagt ausserdem, dass sie entzückt sei von dem Besuch der schwulen Besucher, die ein beachtliches Einkommen brächten.
Der Fremdenverkhr in der Stadt Buenos Aires überschreitet 5.25 Mio Besucher. Ein neuer Record. Davon entfallen auf Gays etwa 20 % glauben wir.
-Marcela Cuesta- ( amtlicher Tourismus von Buenos Aires )
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Sie weist darauf hin, das die Homosexuellen grosse Verbraucher sind, da sie nicht für Kinder zu sorgen brauchen.
Sie sagt auch, dass ihre Anstrengungen dahin gehen, diese Nische zu nutzen, und diese auch bereits Erfolge zeigen.
"Die amtlichen Zahlen zeigen, dass der Tourismus in Buenos Aires mit 5.25 Mio Besucher im letzten Jahr 38 % über dem Durchschnitt liegt – ein neuer Record - .Wir glauben dass 20 % der Besucher davon, Homosexuelle aus aller Welt sind – besonders aus Europa und Amerika."
Um dieser wachsenden Nachfrage entgegen zu kommen entstehen Reiseveranstalter, Unterkünfte und sogar Tangobars mit Angeboten für das gay-lesbische Publikum, verstreut über die ganze Stadt.
Es gibt bereits ein Projekt ein 5 Sterne Hotel in der Stadt speziell dafür zu bauen.
Buenos Aires, hat lange Zeit den Tourismus entmutigt, durch wirtschaftliche und politische Umstände, aber jetzt sind wir stolz darauf die Hauptstadt des Gay-Tourimus von Südamerika zu sein.
Aber da, in einer Stadt wo selbst der Regierungspalast rosa ist die “Casa Rosada” sollten wir dies wahrscheinlich vorausgesehen haben.
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GAY TIMES (Reino Unido)
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Argentina gay |
Lassifikation: 5 rosa Sterne |
Aupstadt: Buenos Aires |
Ndee wichtige Städte/Urlaubsziele: Cordoba, Rosario, La Plata |
Szee nd Kultur:
Buenos Aires ist wahrscheinlich die liberalste und gay friendbly Stadt Lateinamerikas. Hier werden Sie eine grosse und hochkultivierte Schwulen Szene finden. Wir sind von Buenos Aires sehr beeindruckt, da es eine Szene besitzt, die bei einem Vergleich mit irgendeiner ähnlichen grossen Stadt in Europa oder Nordamerika sehr günstig abschneidet. Es gibt eine Vielzahl von Gay-Bars, Restaurants und Clubs, viele Saunas und auch einen “cachondo” (geilen) Sex Club Der einisge schwache Punkt in diesem Latino Land ist dass das Leben erst sehr spät beginnt, viele Bars öffnen erst zu Mitternacht.
Wir glauben, dass die Verbindung einer lebendigen Szene und das europäische Flair den Gay und Lesben ein Gefühl von Wohlbefinden vermittelt. Die kürzlich erfolgte Liberalisierung der Gesetze haben einen günstigen Effekt bei Schwulen und Lesben erzeugt, zusammen mi der Abwertung des Peso, ergab sich ein regelrechter Besucherstrom, besonders aus den U.S.A.
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